Bildung

Bildung

Insbesondere für Schulen, Hochschulen und Universitäten ist die Landespolitik gefragt. Weil das ureigene Ländersache ist. Als jemand, dessen eigene Schulzeit noch gar nicht so lange her ist, nehme ich für mich hierbei einen besonders geschärften Blick in Anspruch. Ich weiß, wo der Schuh drückt – und wo ich mit einer CDU in Nordrhein-Westfalen endlich die richtigen Prioritäten setzen werde, um Rahmenbedingungen für gute Bildung zu schaffen.

– Vor allem für die Vielfalt der Schullandschaft bei uns im Tecklenburger Land trete ich ein. Ich bin einer, der alle bestehenden Schulen gleichwertig unterstützt. Eine bestimmte Schule aus ideologischen Gründen zu bevorzugen: Das gibt es bei mir nicht.
– Konkrete Ideen gegen Unterrichtsausfall an den Schulen in unserer Region bekommen jedwede Unterstützung von mir:  Zum Beispiel , indem Unterrichtsausfall tatsächlich an jeder Schule, also „schulscharf“,  digital erfasst wird, und indem Schulverwaltungsassistenten beschäftigt werden, welche die Lehrerinnen und Lehrer von bürokratischen und schulorganisatorischen Aufgaben entlasten, damit sie mehr unterrichten können.
– Ich setze mich für möglichst kleine Klassen und für gut ausgestattete Schulen ein – und weiß, dass es dies nicht „zum Nulltarif“ geben kann. Entsprechend stimme ich einer höheren Investitionspauschale zu, die das Land den Kommunen im Tecklenburger Land zu zahlen hat. Außerdem möchte ich, dass im Landeshaushalt „umgeschichtet“ wird, um mehr Geld einsetzen zu können für die Bildung unserer Kinder.
– Wahlfreiheit für die Gymnasien: Das ist meine Antwort auf die Frage nach der Zukunft des „Turbo-Abis“. Keine Schule mit G8-Modell sollte zu einer Rückkehr zu G9 gezwungen werden dürfen. Wer wiederum das Abitur nach zwölf Schuljahren einführen möchte, soll auch dies in der eigenen Schulkonferenz selbst entscheiden dürfen.
– Auch mache ich mich dafür stark, dass mehr pensionierte Lehrerinnen und Lehrer unbürokratisch aktiviert werden können, um Flüchtlingskinder zu unterrichten. Ich wünsche allen Schulen mehr Flexibilität bei der Qualifikation von Lehrkräften für das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ und eine viel stärkere Unterstützung unserer Schulen im Tecklenburger Land durch Psychologen und Schulsozialarbeiter bei der Betreuung traumatisierter Kinder.
– Ich trete ein für eine Inklusion mit Augenmaß, die die Interessen der Kinder in den Vordergrund stellt. Natürlich bin ich der Auffassung, dass viele Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung erfolgreich an Regelschulen lernen können. Aber: Für andere Kinder und Jugendliche bieten die speziellen Möglichkeiten der Förderschule bessere Voraussetzungen. Daher lege ich Wert darauf, dass Eltern nach individueller, neutraler Beratung selbst entscheiden können, wo ihr Kind am besten gefördert wird: in einer Regelschule oder in einer Förderschule. Daher muss der Fortbestand von Förderschulen bei uns im Kreis Steinfurt gewährleistet sein.
– Das Problem, dass immer weniger Pädagogen sich dafür interessieren, eine Schulleitung zu übernehmen, möchte ich bewältigt wissen. Schulleitungen sollen aus meiner Sicht noch mehr von Pflichtstunden, die sie trotz ihrer Managementaufgaben zu geben haben, entlastet werden. Und sie gehören besser bezahlt, wenn sie mehr Verantwortung übernehmen.

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